Schüler zu Gast in Dinkelscherben

Eine Klasse aus der Schule in Kunbaja mit Deutschunterricht besuchte uns mit 3 Lehrerinnen vom 19. bis 24. Juni. Beim Besuch im Rathaus wurden sie von Bürgermeister Kalb begrüßt, der die Struktur und Merkmale des Ortes Dinkelscherben erklärte. Dabei lud er sie auch zu einem kostenlosen Besuch ins Freibad ein.

Sie waren einige Tage Gäste die Grund- und Mittelschule in Dinkelscherben. Dort durften sie nach sorgfältiger Vorbereitung des Rektorats am Unterricht teilnehmen. Einen Tag konnte man zusammen in einem Freizeitpark verbringen. Zum Abschied zeigten sie jeweils für die Ober- und Unterstufe in der Aula ihre Folkloretanz- und Singvorführung, die mit lauten Zugaberufen applaudiert wurde. Dabei stieß die Einladung nach Ungarn bei den Dinkelscherbener Schülern auf großes Echo.

Sie waren zusammen im nagelneuen komfortablen und bestens geführten Jugendhaus des Kreisjugendringes „Rücklenmühle“ untergebracht. Dort gab es Sport- und Feierabendmöglichkeiten für jeden Geschmack. Verpflegung und Besorgung übernahmen dankenswerterweise Mitglieder des Förderkreises Partnerschaften. Am letzten Abend konnten zahlreiche Besucher zusammen mit Landrat Sailer und Bürgermeister Kalb die Gesänge und Tänze der Gäste erleben. Sie zeigten ihre Begeisterung über den erlebnisreichen Aufenthalt und bedankten sich nachdrücklich für die herzliche Aufnahme und Betreuung im Zusamtal.

Dieses Unternehmen wurde gefördert von der Marktgemeinde Dinkelscherben, dem Landrat und dem staatlichen ungarischen Kulturfond.

Sprachwettbewerb an der Schule in Kunbaja

Urkunden des Sprachwettbewerbs

In unserer Schule wurde am 12. Mai 2022 in der dritten und vierten Klasse ein Sprachwettbewerb organisiert.

Die Schüler haben in der deutschen Sprache interessante schriftliche und mündliche Aufgaben lösen müssen, in denen sie ihre Deutschkenntnisse unter Beweis stellen konnten.

Es war ein schöner, interessanter Nachmittag.

Die Schüler konnten dank der Spenden unserer Partnergemeinde Dinkelscherben schöne Preise gewinnen!

Geschrieben von Hajni Kocsi

Ein Blitzbesuch in Kunbaja

Mitten in der Nacht machten sich Peter Winning, Viktoria Aumann und Lutz Ernst in dessen Kleintransporter auf den Weg. Dieser war gefüllt mit Sachspenden wie Stühle, Schulzubehör, Spielsachen, Fahrrädern und Süßigkeiten für die Schüler und Gemeindearbeiter in Kunbaja. Bei der Ankunft herrschte noch ernster Schulbetrieb, der sich ab Mittag zu einem ausgelassenen Faschingstreiben verwandelte. Jedes Kind der ersten 4 Klassen stellte den Lehrern und Gästen seine Verkleidung vor, die dann mit süßen Preisen und einer Urkunde belohnt wurde. Dann wurde zu fetziger Musik getanzt bis der Schulbus hupte.

Abends waren wir Gäste bei der Jahresversammlung der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung. Nagy Pisti, der Vorsitzende gab eine ausführlichen Bericht ihrer Aktivitäten. Lutz Ernst, der Vorsitzende des Wirtschaftsfördervereins Dinkelscherben stellte sein Projekt vor, Fachkräften aus Kunbaja und Umgebung im Landkreis Augsburg Arbeitsstellen zu vermitteln.

Der gemütliche Teil wurde mit einem traditionellen Essen der ausgewanderten Schwaben eingeleitet: Tiki Knédli, übersetzt Kraut und Knödel, die wir als Dampfnudeln kennen. Köstlich.

Der nächste Tag führte uns nach Mohács, der südlichsten Stadt an der Donau. Dort findet jährlich die Tradition des Winteraustreibens statt, genannt busójárás. Ein Volksfest von gewaltigem Ausmaß mit furchteinflößenden Fell- und Holzgesichtsmasken und Umzugswagen.

Wieder daheim bei den Gastgebern erwartete uns beim Seniorenverein ein turbulentes Faschingstreiben aller Altersgruppen mit unermüdlichen Csardastänzern.

So konnten wir intensive Eindrücke mitnehmen, als wir am Tag darauf den flotten Heimweg antraten. Denn Lutz Ernsts heimlicher Sport ist, die Zeitangaben des Navi zu unterbieten.

Unser Mitglied, Frau Maria Csauscher, schildert ihre sehr persönlichen Eindrücke bei einem Besuch des Dokumentationszentrums Flucht Vertreibung Versöhnung

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung ,Versöhnung in Berlin

Ein Besuch im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung ,Versöhnung in Berlin

Seit den 2000er Jahren wird in Deutschland darüber diskutiert, nun wurde am 23. Juni 2021 endlich das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnet. Es befindet sich am Anhalter Bahnhof mitten in Berlin und will ein „einzigartiger Lern- und Erinnerungsort zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart sein“. Da ich mich schon seit Jahren mit meiner eigenen Familiengeschichte beschäftige und mir die Themen dadurch bekannt sind war klar: da muss ich hin.

Das Haus hat selbst eine Geschichte und wurde für das Dokumentationszentrum neugestaltet. Mehr Informationen dazu, sowie über die Trägerstiftung und das Stiftungsthema, bietet die Internetseite. Für die verschiedensten Zielgruppen werden pädagogische Angebote, Führungen und Veranstaltungen angeboten. Ich will die Ausstellung besuchen und die Bibliothek mit Zeitzeugenarchiv, wo ich mich mit Jörg Schlösser treffe. Er ist Archivar und ihn habe ich kontaktiert, weil ich Dokumente aus dem Nachlass meiner Großmutter dem Dokumentationszentrum überlassen möchte. Jetzt bin ich aufgeregt, denn ich mache das nicht, weil ich die über hundert Schriftstücke aus Kunbaja und Bayern loswerden möchte. Ganz im Gegenteil ist es mir wichtig, dass sie nicht in Vergessenheit geraten, sondern zum Gedenken und Erinnern zur Verfügung stehen. Ich habe sie gesichtet, verschlagwortet und in einen Ordner sortiert, damit ihre Geschichte erzählt wird. Nun sollen sie Teil der Sammlung und des Zeitzeugenarchivs werden.

Über eine Stunde lang sprechen wir über meine Urgroßeltern und meine Großeltern, die in Kunbaja gelebt haben und über meinen Vater, der dort noch geboren wurde. Wir sprechen über die Vertreibung, über die Gegenstände, die mitgenommen werden konnten und über das Ankommen in einem Land, dass nicht die Heimat war. Gerade die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn ist ein Kapitel zum Ende des zweiten Weltkriegs, zu dem noch viel gesagt werden kann und es tut gut zu berichten, wie in meiner Familie die Erinnerung dazu von meiner Großmutter an mich weitergeben wurde. Ich möchte, dass diese Erinnerung lebt und überlebt, denn sie ist ein Teil der Geschichte; mehr noch, sie ist ein Teil meiner Geschichte. Sie soll erzählt werden und sie soll andere zum Erzählen anregen. Obwohl ich Kunbaja bis vor ein paar Jahren nie selbst besucht hatte, geht es mir wie von Jakob Wolf in seinem Gedicht „Unverlierbare Heimat“ beschrieben: „Wer die Heimat kannte, die ich Heimat nannte, der verliert sie nie; tief ins Herz geschrieben ist sie ihm geblieben – eine Herzensmelodie.“

Und so verwundert es mich nicht, dass das Dokumentationszentrum Geschichten zum Thema Flucht, Vertreibung oder Zwangsmigration sucht. Fluchtberichte, Tagebücher, Briefe in verschiedensten Sprachen, Fotos und andere Dokumente können gerne über geschichten@f-v-v.de eingereicht werden. Vielleicht stehen sie dann im Archiv wieder nachbarschaftlich nebeneinander: ihre Geschichte und meine, über die alte Heimat Kunbaja.

Besuch in Kunbaja vom 11. -14. November 2021

Von unserer ungarischen Partnergemeinde erging die Einladung an die Bevölkerung aus Dinkelscherben zu einem Besuch nach Kunbaja. Dort war ein gut vorbereitetes Schulfest zum Martinsfest mit Umzug und Flohmarkt geplant, was leider bis auf das Martinsspiel und den passenden Lieddarbietungen im Schulhof den Coronaregeln zum Opfer fiel.

Den Höhepunkt unseres Besuches bildete die bewegende Enthüllung und Einweihung zweier Gedenktafeln zu Ehren der Initiatoren und unermüdlichen Pflegern der Gemeindepartnerschaften: Lutz Hans und seinem Schulfreund Ollman Josef. Diesen beiden Persönlichkeiten widmete der Deutsche Verein Kunbaja mit Unterstützung des Rathauses je eine Marmortafel mit dem Porträt und einer sehr würdigen Inschrift.

Johann Lutz 1934-2018
Als Kunbajer Schwabe geboren, 1946 vertrieben, in Dinkelscherben gelebt,
„sein Herz zog ihn in die Heimat“
Mitbegründer der Kunbaja–Dinkelscherben-Geschwisterpartnerschaft

Ollmann József
schwäbischer Abstammung, geboren in Kunbaja, tätig als Lehrer,
Gründer der Deutschen Selbstverwaltung Kumbai und dessen Vorsitzender von 1994 bis 2010

Das obligatorische Stockschützenturnier bei mäßigen Temperaturen war für alle erfolgreich und wurde mit Glühwein und Kesselgulasch belohnt. Dabei muss wieder die überaus herzliche Gastfreundschaft mit reichlichster Bewirtung gelobt werden, die man in vollen Zügen genießen konnte. Ein Dank an unsere Gastgeber und ein Lob an alle Teilnehmer, die für eine lockere Atmosphäre gesorgt haben.

Ansprache

Im Folgenden die Ansprache zur Einweihung der Gedenktafeln:

Kedves Megemlékezők!

Liebe Anwesende!

A mai délutánon azért gyűltünk itt össze, hogy leleplezzük két olyan ember emléktábláját, akikre méltán lehet büszke Kunbaja lakossága és Dinkelscherben lakossága is.

Wir sind heute Nachmittag hier versammelt um diese verhüllten Gedenktafeln zweier Menschen zu enthüllen. Auf diese zwei Menschen können die Einwohnergemeinden von Kunbaja und Dinkelscherben stolz sein.

Ebből az alkalomból Tisztelettel köszöntöm Ollmann Józsefné, Pötyi nénit, és Ollmann Attilát,testvértelepülésünk képviselőt, Kunbaja Község polgármesterét, Halász István urat, Patocskai Tibor alpolgármester urat, és minden kedves vendégünket, akik megtisztelték jelenléttükkel mai megemlékezésünket!

Ich begrüße zu diesem Anlass ganz herzlich Frau Ollmann, die Vertreter unserer Partnergemeinde, wie auch unseren Bürgermeister István Halász und den zweiten Bürgermeister Tibor Patocskai. Sowie alle Anwesenden, die Zeit gefunden haben mit uns diesen Anlass zu würdigen.

Ollmann Józsefról és Lutz Hansról van szó.
Mindketten településünk szülöttei, sváb családok gyermekei voltak. Barátok, akik együtt kezdtek iskolába járni, majd a történelem viharai szétválasztották őket. Ollmann József itthon maradt, Lutz Hans családját száműzték Németországba.

Diese zwei lieben Menschen, Josef Ollmann und Lutz Hans sind hier in Kunbaja in schwäbischen Familien geboren. Sie waren gute Freunde, begannen gemeinsam die Schule in Kunbaja. Die damalige ungarische Geschichte wollte es, dass Freunde und Familien zerissen wurden. So auch Josef, der hier in Kunbaja geblieben ist, und Hans , der nach Deutschland vertrieben wurde.

Mi a közös bennük?

Was war die Gemeinsamkeit von Josef und Hans?

Az, hogy az átlagostól sokkal mélyebb német identitástudattal rendelkeztek. A történelemből ismerjük, hogy a kitelepítés előtt az Észak-Bácskában Kunbaján alakult ki a legerősebb német közösség. Családokról családokra öröklődött a német anyanyelv és a német kultúra ápolása. Ezt a szemléletet kapta útravalóul ez a két fiatalember is.

Sie haben ihre deutsche Identität noch tiefer in ihren Herzen gehabt als der Durchschnitt der Bewohner von Kunbaja.
Aus den Geschichtsbüchern geht hervor, dass vor der Vertreibung in Ungarn, im Komitat Nord-Bácska sich eine sehr starke deutsche Gemeinschaft gebildet hat. Die deutsche Sprache und die Pflege von Tradition und Kultur wurden über Generationen in der Familie weitergegeben. Diese Identität haben die zwei jungen Männer von ihren Familien auf ihren Lebensweg mitbekommen.

Bár a szocializmusban nem volt igazán támogatott a közéletben a német nyelv használata, Ollmann József, mint pedagógus mégis vállalta annak tanítását. Sok gyermek köszönheti neki, hogy megtanulta legalább a nyelv alapjait.
A rendszerváltás után, , Ollmann József alapította meg Kunbaján a Német Önkormányzatot, és az ő irányításával kezdett életre kapni a német közösségi élet. Kitartó szorgalmát és a németség érdekében kifejtett eredményes munkáját a Magyarországi Németek Országos Szövetsége díszoklevéllel és kitüntetéssel jutalmazta.
És ahogy az emléktáblán is olvasható, ő volt a két település közötti partnerség felvételének egyik kezdeményezője.

Obwohl im Sozialismus die deutsche Sprache kaum unterstützt wurde, hatte sich Josef Ollmann dafür entschieden, als Lehrer hier in Kunbaja Deutsch zu unterrichten. Viele Kinder konnten damals dankbar sein, dass sie bei Josef Ollmann die Grundkenntnisse der deutschen Sprache mitbekommen haben.
Nach dem Systemwechsel hat Josef Ollmann die Deutsche Selbstverwaltung hier in Kunbaja gegründet. Unter seiner Führung entstand wieder ein aktives gemeinsames Leben der deutschen Gesellschaft. Durch seinen ständigen Fleiss und durch seine intensive Arbeit wurde er sogar vom Landesselbstverwaltung des Ungarndeutschen mit Medaillen und Zeugnisse ausgezeichnet.

Egészen más életútja volt Lutz Hansnak. Saját bőrén érezhette, hogy mit jelent egy számára idegen környezetben új életet kezdeni. Azonban szorgalmas család lévén hamar elfogadtatták magukat az új hazában. Hans édesapja Kunbaja bírója volt, ami ma a polgármesterségnek felel meg. Úgy volt hűséges a saját német népéhez, hogy esküt tett magyar hazája mellett is. Ezt a szemléletet nevelte bele gyermekeibe is, és amikor a helyzet lehetővé tette, Lutz Hansban is feltámadt egy olyan érzés, amiről talán korábban nem is mert álmodni. Rádöbbent, hogy van egy másik hazája is. Igaz, hogy az a haza kivetette őt magából, de a gyökerei mégis csak itt vannak. A szíve haza húzta. Nem tudhatjuk, mert soha nem beszélt róla, hogy milyen gondolatok kavarogtak a fejében a kitelepítéssel kapcsolatban. Azt viszont tapasztaltuk, hogy minden alkalmat megragadott, hogy „haza” látogathasson, és a két település között harmonikus kapcsolat alakuljon ki.

Einen ganz anderen Lebensweg hat Hans Lutz eingeschlagen, da er am eigenen Leib erfahren hat, was es heißt, in einem neuen Land Fuß fassen zu müssen und ein neues Leben zu beginnen. Da seine Familie sehr fleißig war, wurden sie von den Anderen sehr gut aufgenommen. Der Vater von Hans war hier in Kunbaja Richter, was im heutigen Sprachverständnis dem Bürgermeister gleichkommt. Er war seinem deutschen Volk treu, auch wenn er einem Eid für seine ungarische Heimat abgelegt hat. Er hat den Kindern seine Überzeugung in der Erziehung weitergegeben. Das hat in Hans Lutz wahrend seiner Jugend in Deutschland ein Gefühl geweckt, das er nicht kannte. Er hat realisiert, dass es nicht nur eine Heimat gibt, es könnte da noch eine zweite sein. Seine Wurzeln waren hier in Kunbaja und sein Herz hat ihn hierhergezogen. Welche Gedanken in seinem Kopf betreffend der Vertreibung von sich gingen, können wir nicht wissen, da er nie darüber gesprochen hat. Was wir wissen, ist, dass er jede Gelegenheit gesucht hat, um mit Kunbaja wieder einen harmonischen Kontakt herzustellen oder man könnte auch sagen: nach Hause zurückzukehren.

Mindkét lokálpatrióta megérdemli, hogy Kunbaja lakossága ne felejtse el őket.

Beide Lokalpatrioten haben es verdient, nicht in Vergessenheit zu geraten.

Emléktáblájuk hirdesse nagyszerűségüket, valamint a német és a magyar nép barátságát.

Diese Gedenktafeln sind ihnen gewidmet und sollen auch die Freundschaft zwischen den Deutschen und Ungarischen Völkern versinnbildlichen.

Most pedig következzék a táblák avatása, majd ezután szeretném megkérni plébános urat, hogy áldja meg azokat.

Jetzt wollen wir diese Gedenktafeln enthüllen und bitten den Pfarrer um die Segnung, danach ehren wir die zwei mit unserer Kranzniederlage. Danach seid ihr alle im neu renovierten Minderheitenhaus zu einer Vesper eingeladen.

Jahreshauptversammlung 2021 mit Neuwahlen

Nach einer langen, coronabedingten Pause konnten wir am 16.9.2021 unsere Jahreshauptversammlung abhalten und dabei die Vorstandschaft neu wählen.

Die Vorsitzende, Viktoria Aumann, berichtete, dass es aufgrund von Corona leider nur wenig Begegnungen mit den Partnern und Freunden in Kunbaja gegeben hat. Im Sommer war eine kleine Delegation aus Ungarn bei uns. Während des Aufenthaltes bot sich für die Schulrektorin aus Kunbaja, Hajni Kocsi, die Gelegenheit, Kontakt mit dem örtlichen Rektor der Mittelschule aufzunehmen. Für nächstes Jahr ist ein Aufenthalt ungarischer Schüler in Dinkelscherben geplant.

Unser Mitglied, Josef Grohs, organisierte mehrere Transporte von Sachspenden für die Schule und die Bewohner in Kunbaja. Er führte die Fahrten auch jedesmal selbst durch, wofür ihm Frau Aumann herzlich dankte.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:

  1. Vorsitzende: Viktoria Aumann
  2. Vorsitzende: Monika Karl

Schriftführerin: Karin Baumeister

Kassier: Peter Winning

Beisitzer: Vinzenz Regenfelder, Ute Winning, Reinhard Pentz, Josef Grohs

Kassenprüfer: Ulrike Rolle, Heike Kraus

Karin Baumeister, Schriftführerin

Spendenfahrt vom 6.9. – 8.9.2021

Das Angebot einer Spende von Schulmöbeln nahm Josef Grohs gerne an. Er wußte, dass die Möbel, die in Kunbaja benutzt wurden schon sehr gebraucht sind. Die Fahrt wurde kurzfristig anberaumt und von Josef Grohs alleine durchgeführt.

Besuch aus Kunbaja 23.7. – 26.7.2021

Pünktlich am Freitag Morgen traf eine kleine Delegation aus Kunbaja in Dinkelscherben ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Familie Aumann erholten sich die Reisenden in ihren Quartieren.

Das Programm beinhaltete jeweils am Freitag- und Samstagabend einen Besuch auf der „Sommerbühne im Rathausgarten“. Hier wurden die Gäste von Bürgermeister Kalb herzlich begrüßt.

Am Samstagabend wurde Nagy Pisti beim verregneten Schlagerabend Tanzkönig.

Einen Tagesausflug führte am Samstag nach Dinkelsbühl mit der „schönsten Altstadt Deutschlands“.

Sonntags kamen die Stockschützen auf ihre Kosten, der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Der Montag war zur freien Verfügung und wurde von den „Eisernen“ zum Shoppen in Augsburg genutzt. Abends wurde bei Familie Aumann die ungarische Spezialität Langos zubereitet und verzehrt.

Vor der Abreise am Dienstag wurde bei einem Friedhofsbesuch den verstorbenen Mitgliedern unseres Vereins gedacht.